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Erlebnisberichte, Foto's, Palmen und meer

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Der erste Tag vom David im famous Boca Raton

Hello friends!

How are you doing?

Ich bin jetzt seit 36 Stunden hier und das ist der Satz, den ich schon mindestens hunderte Male gehört habe. Zugegen, zu Beginn habe ich darauf noch geantwortet. Aber mittlerweile habe auch die Sinnhaftigkeit dieses Spruches verstanden. Offenheit zeigen und dann schnell zur eigentlichen Sache (oftmals: bezahlen) kommen, ohne eine Antwort zu erwarten. Dennoch: Pluspunkt. Freundlichkeit (wenn auch oft nur im Ansatz und oberflächlich erkennbar) wird hier groß geschrieben.

Unser Tag:

07:00: Wach werden (zumindest ich), aus dem Fenster gucken, schnell wieder umdrehen und den Regen ignorieren.
08:30: s.o.
10:00: Durch den Anruf von Johannes' opa(!) geweckt werden, aufstehen. 1. Frühstück
10:45: Mein Mitbewohner samt Freundin bekommen Hunger, 2. Frühstück

Danach zu Maklerin, Mietvertrag bekommen, über ale Zeiten (ihre alten) reden und Kaffee trinken. Dabei haben wir erfahren, dass man sie während ihrer Pakistanzeiten in so ziemlich jeder Botschaft mit alkoholischen Getränken versorgt hat. Beim Kanzler ins Zimmer platzen und unangemeldet mit ihm reden wollen hat schon Stil.
An dieser Stelle sei auch ihr Bruder Bruno erwähnt. Bruno ist auch Makler. Sagt er. Zur Lage: Bruno hat den Auftrag uns das Haus zu zeigen. "Kein Ding" sagt Bruno. Dumm nur, dass er auf dem Weg aus seinem Büro ins Auto vergessen hat was er machen sollte. Danach auf dem Telefon angerufen und erinnert. "Kein Ding". Nach dem auflegen - verdammt, was war da nochmal? Mist, vergessen. Aber zum Glück hats beim dritten Mal gut geklappt. Nach dem freundlichen Tür aufschließen lächelt er und geht wieder raus zum telefonieren. In den USA scheinen Makler einen wesentlich leichterern Job zu haben als bei uns. Da wird Reden nicht als Eigenschaft aufgefasst, die den Verkaufs-, in unserem Fall Vermieterfolg erhöht. Zumindest lässt sein Mercedes Sport-Coupe darauf schließen =) Das nur als Nachtrag zu Sonntagabend (Wir erinnern uns: Ecki ist schon etwas länger hier)

Danach ab zur Mall. Zur Info: David hat 2 Koffer mit, vovon einer leer ist und mit allem möglichem Zeug gefüllt werden soll. Der kleine Snack zu Beginn hat Daniela dann erstmal ausgenockt. Chickenburger bei Burger King = Böse!

5 (!) Stunden später fertig mit den Nervern und trotzdem nur einen Bruchteil der Mall erkundet. Das Teil hat die Größe einer Kleinstadt in Deutschland. Um von Geschäft A nach B zu kommen, darf und sollte das Auto benutzt werden. Feine Sache wenn man das als motivierter Deutscher laufen möchte. Oder dumm?

Eben waren wir bei "Duffy's Sportsbar". Geil. Sowohl das Essen als auch die Bedienungen. Setzen sich gerne auch mit an den Tisch :-) Super Service. Und Burger für 10 Dollar geben einen das Gefühl von platzender Fülle in der Bauchgegend. Danach gings uns auch nicht mehr ganz sooooo gut :-D Aber jetzt weiß man, warum die Duffy-Burger (1/2 lbs.) auch awards-winner sind. welche awards wissen wir nicht. Bei den knappen Hosen der Bedienungen muss es irgendein award sein, in dessen Bewertungskomitte ein hoher Männeranteil vertreten ist.

Jetzt gehts ab ins Bettchen und für morgen ausruhen. Da folgt hoffentlich ein sonniger Start in den Tag. Mal sehen, hoffentlich wird die Nacht diesmal etwas angenehmer. Die 30 Grad sind für den Liebhaber deutscher Klimakunst etwas gewöhnungsbedürftig. :-PPP

Hochachtungsvoll






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